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May 19 2019

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Write to Julian Assange (

Write to Julian Assange (https://writejulian.com)
https://diasp.eu/p/9072400

https://mondiaspora.net/uploads/images/scaled_full_5d64bfdc2640d42d6629.jpg

Write to Julian Assange

Mr Julian Assange DOB: 3/07/1971 HMP Belmarsh Western Way London SE28 0EB UK

Short personal notes only. include an action you’ve taken to #ProtectJulian

You may send mail to the address above (you must include Julian’s date of birth) You must include your first & last name AND address on the back of the envelope or else the letter will not be delivered, as per https://www.prisonadvice.org.uk/hmp-belmarsh Please include blank paper and a blank envelope with your letter. If you are in the UK, include additional stamps inside the envelope. all letters are read by belmarsh & security. do not send letters containing sensitive matters, instead please contact mr. Assange’s lawyers for any sensitive matters.

#London #UK #USA #EU #news #politics (...)

Chelsea Manning erneut in Beugehaft, um Aussage gegen Assange zu erzwingen

Manning weigert sich, in geheimen Grand-Jury-Sitzungen auszusagen, die US-Regierung und das Justizsystem wollen eine Aussage zur Anklageerhebung und Auslieferung von Assange erzwingen
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John Maynard Keynes (1926): The End of His ""The End of Laissez-Faire": Weekend Reading

Weekend Reading: John Maynard Keynes (1926): The end of his "The End of Laissez-Faire": "These reflections have been directed towards possible improvements in the technique of modern capitalism.... There is nothing in them which is seriously incompatible with... the essential characteristic... the dependence upon an intense appeal to... money-making and money-loving instincts.... I may do well to remind you... that the fiercest contests and the most deeply felt divisions of opinion are likely to be waged in the coming years... round... questions... psychological or, perhaps, moral... ...In Europe... there is a latent reaction... against basing society to the extent that we do upon fostering, encouraging, and protecting the money-motives.... Different persons... ind the money-motive playing a large or a small part... historians can tell us about other phases of social organisation in which this motive has played a much smaller part.... Most religions and most philosophies deprecate, to say the least of it, a way of life mainly influenced by considerations of personal money profit. On the other hand, most men today reject ascetic notions and do not doubt the real advantages of wealth... [and] it seems obvious to them that one cannot do without the money-motive, and that, apart from certain admitted abuses, it does its job well.... Confusion of thought and feeling leads to confusion of speech. Many... objecting to capitalism as a way of life, argue as though they were objecting to it on the ground of its inefficiency.... Devotees of capitalism... reject reforms... which might really strengthen and preserve it, for fear that they may prove to be first steps away from capitalism itself. Nevertheless, a time may be coming when we shall get clearer than at present... [what] we are talking about.... For my part I think that capitalism, wisely managed, can probably be made more efficient for attaining economic ends than any alternative system yet in sight, but that in itself it is in many ways extremely objectionable. Our problem is to work out a social organisation which shall be as efficient as possible without offending our notions of a satisfactory way of life. The next step forward must come... from... an effort of the mind to elucidate our own feelings.... Reformers will not be successful until they can steadily pursue a clear and definite object with their intellects and their feelings in tune.... Material poverty provides the incentive to change... where there is very little margin for experiments. Material prosperity removes the incentive just when it might be safe to take a chance. Europe lacks the means, America the will, to make a move... #equitablegrowth #moralphilosophy #weekendreading
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Leserbriefe zur 70-Jahr Feier der alliierten Luftbrücke

Der Beitrag “Eine andere Sicht auf die alliierte Luftbrücke. Zur 70-Jahr-Feier.” animierte diverse Leser, uns ihre Sichtweise der Ereignisse in Berlin vor 70 Jahren aufzuzeigen. Nachfolgend einige dieser Leserzuschriften. Es ist wirklich interessant, wie sich viele dieser Schilderungen von der offiziellen Darstellung unterscheiden, und dass wie so oft im offiziellen Narrativ die Gründe fehlen, die zu dieser Krisensituation geführt haben. Zusammengestellt von Moritz Müller.

1. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Haas, hallo Nachdenkseiten-Team,

danke für diesen Beitrag. Die historischen Fakten zum Thema Spaltung Deutschlands und der Rolle der Luftbrücke als westliches Propagandainstrument sind längst wissenschaftlich untersucht und ausführlich  beschrieben worden. So habe ich beim Examen 1974 in meinem Nebenfach Politik an der JLU Gießen in der Vorbereitung auf die Bücher von Professor Rolf Badstübner aus der DDR zurückgreifen können, welche die Ereignisse detailliert beschreiben.

Mir erscheint es nicht als Zufall, dass die auf reiner Märchenerzählung basierende Feierlichkeit am 12. Mai in Berlin einen Gegenpol bildet zum Erinnern an den 8./9.Mai, dem Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus. Übrigens hat mich der Nachdenkseiten-Beitrag dazu angeregt, heute ein weiteres historisches Werk zu dieser entscheidenden Phase unserer Geschichte zu bestellen:

Graf, Herbert: Interessen und Intrigen: Wer spaltete Deutschland? – Ein Exkurs über internationale Beziehungen; Taschenbuch; Das Neue Berlin; 2011

Mit besten Grüßen
Fred Schumacher

2. Leserbrief

Dieser Artikel bestätigt meine Erinnerung an jene Zeit. Danke und bitte mehr davon! Die sachliche Aufarbeitung der Hintergründe des historischen Kalten Krieges ist unverzichtbar für das Verständnis seiner Fortsetzung/Neuauflage in der Gegenwart.

Ursula Münch (90)


3. Leserbrief

Liebe NDS-Radaktion,

infolge ihres o.g. Artikels, habe ich das Buch “Die Kehrseite der USA” gesucht. Ich habe es nun beim Reinbek Verlag gefunden und gleich bestellt.

Anbei ein Auszug aus der Bestätigungsmail. Ggf wollen auch andere dort dieses Buch kaufen. Mit knapp 40€ nicht besonders günstig, aber noch leistbar.

“Matthias, Leo
Die Kehrseite der USA Reinbek b. Hamburg : Rowohlt,, 1971. 429 Seiten
Softcover Guter Zustand. Leseseiten leicht nachgedunkelt, aber sauber u. ohne Markierungen. Leichte Lager- bzw. Gebrauchsspuren. Ansonsten sehr ordentliches Exemplar. 9783499114946. Geschichte, Politik & Gesellschaft – Bestellnr.: 187672 39.90 EUR.”

MfG
M. Lampey

4. Leserbrief

Hallo Redaktion,

es tut mir leid für diejenigen, die immer noch glauben, dass die Luftbrücke und deren geschichtlichen Hintergründe so abgelaufen sind, wie sie durch die Medien seit vielen Jahrzehnten im Westen dargestellt werden.

Denn, wie fast überall gilt: wer es genau wissen will, kann es wissen, wenn er die historischen Dokumente zu Rate zieht, oder sich eben nicht nur über das journalistische Netzwerk der Bild-Zeitung oder adäquater Quellen informiert.

Ich für meinen Teil kann mich erinnern, dass es im Unterricht behandelt wurde.

Die Darstellung war erheblich näher an Ihrem Artikel, als an den üblichen medialen Verlautbarungen im Westen.

Aber, ich bin ja auch in der DDR zur Schule gegangen.

Da bin ich vielleicht voreingenommen.

Da gab es auch „den Tag des Sieges über den Faschismus“ und nicht nur lapidar „Kriegsende“ (da hat man fast den Eindruck des Bedauerns). Und sogar am richtigen Tag.

Wie Journalismus bzw. deren Meinungsbildung funktioniert, kann man sehr gut an der Veröffentlichung der letzten Woche zum Thema Apartheid und bestochenen Journalisten/Politiker analysieren.

Man darf getrost annehmen, dass wir immer nur die Spitze eines riesengrußen Eisbergs zu sehen bekommen.

So richtig die Maske vom Gesicht gerissen wurde dem Westen wohl aber der sehr spät gefundene Ausspruch Churchills: „Wir haben mit Deutschland das falsche Schwein geschlachtet“.

Wer spätestens da noch leugnet, welch Geistes Kind der Westen ist, und wer dort das Sagen hat, dem ist nicht mehr zu helfen.

Seit Jahren versuche ich dagegen anzugehen, aber der Lügenhonig wirkt leider.

Machen Sie bitte weiter so, Sie werden dringend gebraucht!

Liebe Grüße
Bernd Hankel,
Berlin

5. Leserbrief

Eine andere Sicht auf die alliierte Luftbrücke. Zur 70-Jahr-Feier.
→ Hauptartikel: Währungsreform 1948 (Westdeutschland)

Die weitgehende Entwertung der RM in den Westzonen ließ einen massiven Abfluss von RM von dort in die SBZ erwarten. Daher ließ die SMAD zunächst den gesamten Fußgänger-, Personenzug- und Pkw-Verkehr zwischen den Westzonen und Berlin unterbinden und den Güterverkehr auch auf den Wasserwegen streng kontrollieren. In den ersten fünf Tagen sollen dennoch etwa 90 Millionen Reichsmark in die SBZ gesickert sein.[17] Außerdem arbeitete die Deutsche Wirtschaftskommission der SBZ unter dem Datum vom 21. Juni 1948 eine Liste weiterer Schutzmaßnahmen aus, darunter eine Währungsreform auch in der SBZ.

Liebe Freunde,

es enttäuscht mich schon, das Sie o.g. Zusammenhang nur ganz kurz gestreift haben!

Es war eine der vielen wirtschaftlichen Sanktionen und Boykotte mit der ein sozialistischer Übergang verhindert werden sollte. Wir hatten Glück! Es blieb friedlich, auch eine friedliche Revolution beendete die Teilung. Der Regime-Change, wie man es heute nennt, wickelt schrittweise soziale Errungenschaften ab, die sich gerade unter diesem Systemwettbewerb auch entwickelt hatten!

Mit freundlichen Grüßen
Horst Wetzel

6. Leserbrief

Auch der Krieg selbst stand unter dem Zeichen “Russland zu schlagen” (und gleichzeitig Deutschland, wobei dieses nicht von seiner Verantwortung freisprechbar sind). Ich finde auch das sollte mal in einer breiteren Öffentlichkeit diskutiert werden:

“As the Nazis drove into Russia, Harry S. Truman got the following observation off his chest: “If we see that Germany is winning we ought to help Russia and if Russia is winning we ought to help Germany, and that way let them kill as many as possible”

Quelle, Archiv des Time Magazines

Auch das finde ich zur Einordnung aktueller Geschehnisse wichtig. Es gab und gibt da einen unbändigen Hass auf Russland seitens USA und Großbritannien, schlicht, weil es sie gibt und sie mit ihrem riesigen Land eine wie auch immer geartete “Bedrohung” darstellen (für Menschen, die selbst nur in Konkurrenzkategorien denken und nicht verstehen, dass es auch andere Denkrichtungen geben könnte).

Letztlich kann man sagen: Wir wurden und werden nur manipuliert, mit letztlich der immergleichen Propaganda, den immergleichen Lügen. Die USA, die Heilsbringer, alle Anderen die bösen Monster. Die Luftbrückenlüge rangiert jetzt – nach dem Artikel – in einer Liga mit der Brutkastenlüge, für mich zumindest. Die Russen sollten einfach als böses unmenschliches Monster dargestellt werden, welches in dem Fall die Menschen verhungern und erfrieren lassen wollte, angeblich. Das ist die immergleiche Masche der Amerikaner, sie basiert darauf Rassismus und Vorurteile zu schüren.
R.A.

Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten

Die NachDenkSeiten freuen sich über Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen Länge und mit einem eindeutigen Betreff.

Es gibt die folgenden Emailadressen:

Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer „Gebrauchsanleitung“.

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Großbritannien – die repräsentative Demokratie frisst ihre Kinder

Wenn die Briten am nächsten Donnerstag das Parlament wählen, von dem sie eigentlich ja gar nicht vertreten werden wollen, wird aktuellen Prognosen zufolge die nationalistische „Brexit-Partei“ des ehemaligen UKIP-Chefs Nigel Farage mit 34% fast doppelt so viele Stimmen bekommen, wie die Tories und Labour zusammen. Farage ist unpopulär. Sein Beliebtheitswert liegt bei -34. Doch mit diesem katastrophalen Wert ist er zur Zeit gleichzeitig der beliebteste Politiker des Landes – May und Corbyn sind sogar noch unbeliebter. Großbritannien wird vom Brexit-Taumel in den Abgrund gerissen und eine Rettung ist nicht erkennbar. Von Jens Berger.

Es kam, wie es kommen musste – der Brexit wurde zur Gretchenfrage der britischen Politik und zerreißt dabei nicht nur das Land, sondern auch die beiden ehemals großen Parteien, die dank des Mehrheitswahlrechts die britische Politik seit ziemlich genau 100 Jahren bestimmen. Die mit harten Bandagen geführten innerparteiischen Flügelkämpfe der regierenden konservativen Tories verhindern bis heute eine gemeinsame Linie beim Brexit und bei der oppositionellen Labour Partei gibt es noch nicht einmal eine gemeinsame Antwort auf die Frage, ob das Land denn nun wirklich aus der EU austreten sollte. Man verhandelt zwar zur Zeit zusammen mit den „gemäßigten“ Tories über eine gemeinsame Initiative, die aber Parteiinsidern zufolge ohnehin von mehr als der Hälfte der Labour-Abgeordneten nicht mitgetragen werden dürfte. Vordergründig geben sowohl Theresa May als auch Jeremy Corbyn eine äußerst schlechte Performance in der Brexit-Frage ab und werden dafür – nicht zu Unrecht – mit Popularitätsverlust bestraft. Andererseits stehen beide Parteichefs jedoch auch vor einer „Mission Impossible“, da ihre Parteien und ihre Anhänger in mehrere Lager zerfallen sind, die schlicht inkompatibel sind. Dass Kompromisse nicht mehr möglich sind, zeigen die unzähligen Abstimmungsniederlagen im Unterhaus.

Und wenn sich die zwei großen Parteien selbst derart grundlegend demontieren, freut dies natürlich allen voran die kleineren Parteien, die bei der Brexit-Frage eine klare Position haben. Und dies ist allen voran die – nomen est omen – „Brexit-Partei“, die als Abspaltung der immer stärker im rechtsextremen Sumpf versinkenden UKIP von deren ehemaligem Chef Nigel Farage angeführt wird. Farages Brexit-Partei dürfte nicht nur bei den Europawahlen als mit Abstand stärkste Kraft abschneiden, sondern liegt zur Zeit auch bei den viel wichtigeren Umfragen zu den Unterhauswahlen mit 18% nur noch knapp hinter den beiden großen Parteien, die ihre Anhängerschaft binnen eines Jahres fast halbiert haben.

Dies ist im historischen Kontext ein Treppenwitz, der nur mit tiefschwarzem britischen Humor zu fassen ist. Schließlich waren es die guten Umfragewerte von Farages UKIP und deren Sieg bei den Europawahlen 2014, die den damaligen Premier David Cameron dazu bewegt haben, die unbequeme Opposition von rechtsaußen durch ein Brexit-Referendum zu marginalisieren, bei dem man felsenfest davon überzeugt war, dass es scheitern würde. Es kam anders und es kam knüppelhart.

Cameron wollte den rechten Flügel seiner Partei rund um Boris Johnson und Farages UKIP mit dem Referendum zerstören und heute stehen die Tories selbst vor der Übernahme durch den rechten Parteiflügel und Farages neue Partei ist drauf und dran, stärkste Kraft im Land zu werden. Mays Zeiten sind ohnehin gezählt und ihr wohl aussichtsreicher Nachfolger ist niemand anderes als Boris Johnson – Camerons Erzrivale. In der Geschichte der repräsentativen Demokratie gab es wohl keinen vergleichbaren Fall, bei dem ein politischer Winkelzug derart daneben gegangen ist. Man könnte dies als außenstehender Beobachter natürlich spöttisch bejubeln, schließlich sind Cameron, Johnson und May allesamt anerkannte Unsympathen. Doch dies ist leider kein Grund zur Schadenfreude. Denn die Perspektiven für das Land sind aus progressiver Sicht tiefschwarz.

Nigel Farage ist ein ehemaliger Rohstoffspekulant, der sich zur Zeit seinen prunkvollen Lebensstil (Haus in Chelsea, Bodyguards, Fahrer) von dem dubiosen reaktionären „Geschäftsmann“ Aaron Banks finanzieren lässt, der auch – mit seinem eigenen und fremdem Geld, das wahrscheinlich von reaktionären Kräften aus dem Umfeld der US-Erdölindustrie stammt – zu den Hauptfinanziers der Brexit-Kampagne gehörte. Sozial-, wirtschafts- und finanzpolitisch ist Farage ein neoliberaler Ultra, der den Staat an sich für das Grundübel hält. Boris Johnson ist da nur marginal „besser“. Der Oberklassen-Spross, in dessen Stammbaum sogar ein britischer König auftaucht, ist ebenfalls wirtschaftsliberal bis zum Anschlag und plant zusammen mit seinem Parteifreund, dem millionenschweren Fondsmanager Jacob Rees-Mogg, aus Großbritannien nach dem Brexit ein wirtschaftsliberales Paradies nach dem Vorbild von Singapur machen. Wenn Farage, Johnson und Co. sich durchsetzen, dürfte dieses wirtschaftsliberale Paradies gleichzeitig zur Hölle für die arbeitende Bevölkerung werden – zumal die letzten Reißleinen der EU-Standards dann auch nicht mehr gelten.

Und das Szenario eines Post-Brexit-Britanniens, das durch eine rechte ultra-wirtschaftsliberale Koalition von Brexit Party und den Tories regiert wird, ist alles andere als unrealistisch. Verantwortlich dafür ist das britische Mehrheitswahlrecht und die Zwietracht im „linken“ Lager. Die ohnehin schon zwischen neoliberalen Blairisten und sozialistischen Corbynisten gespaltene Labour-Partei ist durch die Brexit-Frage vollends zerrissen. Parteichef Corbyn hatte zunächst sehr lange gezaudert, überhaupt Stellung zu dem Thema zu beziehen und fährt seitdem eine recht schwammige Linie zwischen „Brexit mit Zollunion“ und „zweitem Referendum als letzter Option“. Wähler und Partei überzeugt das nicht. Der Rest des Remain-Lagers verteilt sich auf mehrere Parteien, die dank des Mehrheitswahlrechts, bei dem nur der Gewinner des Wahlkreises ein Mandat bekommt, schon rechnerisch zu keiner parlamentarischen Mehrheit kommen dürften.

So wurde unter dem Slogan der direkten Demokratie, gesteuert von millionenschweren Geldern steinreicher Reaktionäre, ein Volksentscheid abgehalten, der das traditionelle britische Parteiensystem zersetzt und damit der Grundstein für ein Post-Brexit-Britannien gelegt, das sich irgendwo zwischen Ultra-Neoliberalismus, Nationalismus, Chauvinismus und Populismus bewegt. Antworten oder gar Auswege aus diesem Dilemma sind nicht erkennbar. Vor allem unter den jüngeren Briten macht sich stattdessen Zynismus und Defätismus breit. Waren Jeremy Corbyn und Labour noch vor zwei Jahren die große Alternative zum alltäglichen politischen Irrsinn und eine progressive Wende zum Greifen nah, ist der Himmel über den Inseln heute tiefschwarz.

Titelbild: Alexandros Michailidis/shutterstock.com

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Autos bald klüger als wir

So einfach wird man in Zukunft nicht mehr einen Wagen starten können. Biometrics sei Dank. Aber eigentlich ist da noch etwas viel Klügeres in der Zugangssperre versteckt
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Autonomes Fahren: Projekt PEGASUS beendet

PEGASUS sollte Fragen zum automatisierten Fahren beantworten und könnte als Basis für eine weltweite Standardisierung dienen. Denn die fehlt noch immer

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Nord Stream 2 souhaite obtenir une dérogation aux nouvelles règles européennes sur le transport du…

Nord Stream 2 souhaite obtenir une dérogation aux nouvelles règles européennes sur le transport du gaz | Connaissances des énergies
https://www.connaissancedesenergies.org/afp/ue-nord-stream-2-veut-une-derogation-aux-nouvelles-regles-s

La lettre, adressée au président de l’exécutif européen Jean-Claude Juncker, plaide pour un « règlement à l’amiable » après la récente révision de la réglementation européenne sur le marché du gaz, qui va affecter directement le nouveau gazoduc et pour laquelle le patron de Nord Stream 2 Matthias Warnig demande une dérogation.

Ce dernier déplore le changement de règles dans ce courrier, révélé par le site Politico et que l’AFP a également consulté. « Il serait déraisonnable et discriminatoire pour l’UE de concevoir la directive amendée et la dérogation d’une telle façon que seul Nord Stream 2 soit significativement affecté », écrit M. Warnig.

Changer les règles en court de route, sur pression de qui on sait...

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L'UE crée un gigantesque fichier biométrique : un « point de non retour » ?

L’UE crée un gigantesque fichier biométrique : un « point de non retour » ?
https://usbeketrica.com/article/l-ue-cree-un-gigantesque-fichier-biometrique-un-point-de-non-retour-1

Le Parlement européen a donné son feu vert à la création d’un gigantesque fichier qui centralisera des données incluant des informations biométriques - empreintes digitales et images faciales - des citoyens européens et non-européens. L’ONG Statewatch avait alerté en mai dernier sur la création d’une « Europe Big Brother ». Le 16 avril, le Parlement européen a voté à Strasbourg un ensemble de mesures permettant d’« améliorer l’échange de données entre les systèmes d’information de l’UE pour gérer les (...)

#anti-terrorisme #biométrie #migration #surveillance #voyageurs #Statewatch

##voyageurs

https://static.usbeketrica.com/images/thumb_840xh/5cc2ad81a5936.jpg
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*[Appli] Die Millionen, die gingen* | Christian Bangel et al. Ces flux de millions d'allemands de…

[Appli] Die Millionen, die gingen | Christian Bangel et al.

Ces flux de millions d’allemands de l’est qui s’en sont allés ... est une très belle application réalisée par Christian Bangel, Paul Blickle, Elena Erdmann, Philip Faigle, Andreas Loos, Julian Stahnke, Julius Tröger und Sascha Venohr.

Cette application publiée en ligne, sur le site du journal die Zeit

Depuis la chute du communisme, des millions de personnes ont en effet quitté l’Allemagne de l’est, ce qui déclencha « une crise démographique » sans précédent. Le journal raconte en effet comment le chef de l’Etat allemand chanta l’hymne national sur le balcon du Reichstag le 3 octobre 1990, pendant que les allemands célébraient leur réunification.

Le Zeit a par ailleurs collecté des données décrivant de l’ordre de 6 millions de « délocalisations » correspondant aux mobilités résidentielles est-ouest entre 1991 et 2017. L’analyse réalisée permet de montrer qu’un quart de la population de l’Allemagne de l’Est s’est « déplacée » vers l’Ouest, ce qui correspond à 3 681 649 personnes venant de toutes les régions.
Cette migration n’a pas été soudaine, elle prend la forme de vagues que l’application met bien en évidence. Interactive et sur le modèle de la storymap, elle relate cette migration par le recours à une cartographie statique (choroplèthe) et animée, en utilisant harmonieusement le procédé des particules.

https://image.noelshack.com/fichiers/2019/18/4/1556823564-zeit1.png
Différents diagrammes catégoriels et temporels sont également disponibles.

https://image.noelshack.com/fichiers/2019/18/4/1556823566-zeit3.png

Les données collectées en réalité depuis 1957 permettent ainsi de mettre en perspective graphiquement une très longue histoire de la migration allemande impliquant la RDA (avec Berlin-Est), les États territoriaux est-allemands ultérieurs et l’Ouest.

https://image.noelshack.com/fichiers/2019/18/4/1556823569-zeit2.png

A consulter, absolument.

–> A titre secondaire, cette web application est la 80e que nous avons pu recenser sur le sujet « flux et réseaux dans le geoweb » pur #gflowiz.

En savoir plus : https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-05/ost-west-wanderung-abwanderung-ostdeutschland-umzug

#application #flux #flowmap #cartedeflux #geoweb #Deutschland #migrations #chutedumur #particules #migrations #delocalisations

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Homeland Security Used a Private Intelligence Firm to Monitor Family Separation Protests

Homeland Security Used a Private Intelligence Firm to Monitor Family Separation Protests
https://theintercept.com/2019/04/29/family-separation-protests-surveillance

The calls for action were mounting. It was mid-June, and the Trump administration’s “zero tolerance” policy, which saw thousands of migrant children separated from their parents, was producing waves of outrage. By the end of the month, hundreds of protests were planned in towns and cities across the country. As the plans moved forward, others took notice. In the days leading up to the protests, a private intelligence company that works with the Department of Homeland Security was monitoring (...)

#DHS #migration #sécuritaire #surveillance #écoutes

https://theintercept.imgix.net/wp-uploads/sites/1/2019/04/GettyImages-988379652-1556548780-e1556548884173.jpg
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C'était 1993... et Jacques_Rancière écrivait ce texte... *L'immigré et la loi du consensus* ❝Il…

@isskein @karine4

C’était 1993... et #Jacques_Rancière écrivait ce texte...
L’immigré et la loi du consensus

Il faut bien constater que le dispositif des #lois_Pasqua-Méhaignerie sur le #code_de_la_nationalité, la #maîtrise_de_l'immigration et l’extension des #contrôles_d'identité a rencontré dans l’opinion qui fut de gauche un assez large assentiment. Celui-ci repose essentiellement sur deux arguments. Premièrement, il y a un #problème objectif de l’immigration qu’il faut avoir le courage de regarder en face. Et déjà les socialistes avaient compris avec #Michel_Rocard l’impossibilité d’accueillir « toute la misère du monde ».

Deuxièmement, puisque des décisions « courageuses » s’imposent, autant vaut que la droite les prenne et aussi que l’ablation, chirurgicalement nécessaire, s’opère par les moyens du #droit et de la #loi. Charles #Pasqua l’a d’ailleurs dit : il ne s’agit que de donner cohérence et force de loi à des mesures disparates imposées par l’urgence de solutions ponctuelles à des problèmes particuliers. En un sens, donc, il n’y aurait rien de nouveau, sinon cet avantage, bien fait pour plaire aux amoureux de l’« État de droit », que l’universel de la loi se substitue au hasard des mesures réglementaires.

L’argument de l’#objectivité courageusement abordée séduit aisément ceux qui n’en finissent pas de se repentir, généralement sur le dos des autres, de leurs errements d’antan mais oublient seulement que le premier principe de ces errements était précisément l’adhésion aveugle à l’« objectivité » de la « #nécessité_historique ». L’espérance déçue ne fait pas une réalité ni le reniement une pensée. S’il y a une leçon à tirer des déceptions de l’histoire contemporaine, c’est bien plutôt celle-ci : il n’y a pas en politique de #nécessité objective ni de problèmes objectifs. On a les #problèmes_politiques qu’on choisit d’avoir, généralement parce qu’on a déjà les réponses. C’est un #choix_politique que de déclarer que l’entrée de travailleurs clandestins, les problèmes des collèges de banlieue, les phénomènes de délinquance impliquant des jeunes nés en France de parents nés français, les mariages blancs ou supposés tels et les déficits des comptes sociaux relèvent d’un même #problème_immigré.

A qui conteste cette identification, on vient dire qu’il ferait mieux de quitter les beaux quartiers où il étale ses bons sentiments pour aller voir ce qui se passe dans les #banlieues. Allez donc voir à la chaîne la situation faite aux #travailleurs_immigrés, disait-on naguère. Allez donc voir dans les banlieues la situation que les immigrés font à la population travailleuse, dit-on aujourd’hui. L’argument culpabilisant est toujours sûr de son effet. Mais il faut justement s’interroger sur ce passage de la chaîne à la #banlieue et sur la logique de ces « #problèmes_de_société » dont nos politiques se font les diagnosticiens réalistes et les chirurgiens courageux. Socialistes ou libéraux, nos gouvernements ont adopté le même credo : la politique, à notre époque, est le seul règne de la #nécessité, laquelle s’identifie aux exigences capricieuses et incontournables du #marché mondial. Ils fondent leur #légitimité même sur la #démonstration qu’ils ne peuvent rien faire d’autre que ce qu’ils font : enregistrer, mois après mois, les caprices de cette divinité et gérer aux moindres frais leurs conséquences pour les populations dont ils ont la charge. Ils ont pris pour politique de renoncer à toute #politique autre que de gestion des « conséquences ». Ils ont organisé la déstructuration du monde du #travail pas seulement pour obéir à la nécessité mais aussi parce que ce monde portait en lui la visibilité même de la politique, celle d’une #société_divisée et vivant du #conflit. Dans toute fermeture d’usine, on a fini par saluer avec satisfaction la fin d’un « #mythe » et la preuve que, puisqu’on détruisait les mythes, on faisait de la bonne politique réaliste.

Le problème est que, en détruisant ces « mythes », on ne met pas seulement en crise les systèmes de #régulation_sociale liés au monde du travail comme la #sécurité_sociale et l’#éducation. On supprime les capacités d’une société fondée sur le conflit à accueillir les altérités. Nous n’avons pas numériquement beaucoup plus d’immigrés qu’il y a vingt ans. Mais ces #étrangers, il y a vingt ans, avaient un autre nom et une autre identité : ils s’appelaient #ouvriers. Aujourd’hui, ils ne sont plus que des immigrés, des gens de peau et de moeurs différentes. La scène est alors créée pour que, sur la ruine des #identités et des altérités politiques, apparaissent d’une part les « problèmes de société » créés un peu partout, dans les rues et les cités, les collèges, les organismes de sécurité sociale etc., par les groupes les plus fortement précarisés et les classes d’âge les plus sensibles à cette précarisation, d’autre part la figure immédiatement identifiable du facteur de problèmes : cet autre qui n’est plus rien qu’un autre. Nos politiques se font alors dire par l’opinion publique que les problèmes sont devenus critiques et qu’il faut « courageusement » les résoudre.

Car les problèmes de société se laissent toujours ramener à un seul et unique problème : l’existence dans une société de gens « problèmes », de gens qui ne devraient pas y être et ne doivent plus y être. La réponse est toujours là avant la question. Il ne s’agit que de constituer la figure de cet autre et de prendre les mesures nécessaires à son encontre.

C’est ici que la loi intervient. Et c’est en cela que consiste le « progrès » qui fait passer des mesures de circonstance à la généralité de la loi. Là où elle est censée régler un problème, la loi en fait le constitue. Elle dessine la figure unitaire de l’autre en unifiant les objets d’articles de loi ou de règlement séparés. Elle nous dit que c’est le même (mauvais) sujet qui s’introduit clandestinement pour chercher du travail et qui s’introduit légalement comme conjoint d’un mariage blanc. Elle fait un même étranger indésirable du jeune Français d’origine maghrébine, du travailleur sri-lankais sans papiers, de la femme algérienne qui vient accoucher à Marseille et du père de famille malien qui demande le regroupement familial. Elle unifie tous les cas en faisant circuler entre eux quelques notions, en faisant par exemple de « clandestin » le moyen terme entre « étranger » et « délinquant ».

La loi, dit-on, permettra de séparer les « bons » étrangers des indésirables, donc de combattre le racisme qui repose sur les amalgames. C’est tout le contraire. Et le juge Marsaud a vendu la mèche. Il s’agit d’identifier « étranger » et « suspect » en ramenant toute altérité à la figure d’une clandestinité coupable. La loi objective le contenu de ce sentiment diffus, dit d’insécurité, lequel convertit lui-même en seul objet de peur une multitude de cas et de groupes qui causent à divers titres trouble ou désagrément à telle ou telle partie de la population. A partir de là, elle construit la figure une de l’objet à rejeter pour que la société soit sans problème : cet autre qui prolifère cancéreusement sur son corps. En liant les « mariages blancs » et le regroupement familial sous la représentation insistante de la polygamie musulmane, elle impose l’image de l’objet de peur et de rejet : la multitude proliférant sans loi. Et, face à cet autre, elle institue l’identité du peuple souverain avec la multitude de ceux qui ressentent la même peur.

C¹est cela que veut dire consensus : non pas la niaise idylle des partenaires responsables discutant en commun des données et des solutions des problèmes objectifs, mais l’identifications immédiate du sujet qui a peur. Ce n’est pas sur l’opinion « raisonnable » que le consensus politique a coutume de s’instaurer mais sur la passion déraisonnable. Ce n’est pas d’abord entre soi que l’on consent mais contre l’autre. Consentir, c’est d’abord sentir ensemble ce qu’on ne peut pas sentir.

Tel est le double cercle du consensus. C’est d’abord la complémentarité d’une politique niée, abdiquée devant la seule nécessité et les « problèmes de société » qui en sont le revers. Qui imagine sérieusement qu’un monde du travail déréglementé et déstructuré à outrance par ce consentement ne produise pas des phénomènes comme le travail clandestin, le déséquilibre des systèmes de protection sociale et la délinquance diffuse ? La conséquence en est, bien sûr, que cet État qui affiche sa modestie dans la gestion à la petite semaine des conséquences locales de la nécessité mondiale reprend allègrement du service dans la répression.

Mais le consensus, c’est aussi la complémentarité de la position « raisonnable » des problèmes « objectifs » et de leur solution passionnelle. La transformation des choix et les conflits politiques en problèmes de société, c’est aussi la transformation de l’objet de problème en objet de haine. Un certain nombre de gens de gauche, désireux de marquer une réticence mais soucieux de manifester leur réalisme, se sont tirés d’embarras en prédisant que la loi ne serait pas « efficace ». Assurément, une loi contre ceux qui entrent illégalement sur le territoire est condamnée à l¹efficacité réduite de toute loi visant à atteindre ceux qui enfreignent la loi. Mais elle a toutes chances d’être efficace sur un autre terrain : pour entretenir le sentiment commun à l’égard des indésirables et la résolution des bons citoyens désireux de voler au-devant de la loi et d’aider concrètement à la réalisation de son objectif : l’« immigration zéro ».

Le racisme n’est pas la conséquence malheureuse de problèmes de société que l’objectivité d’une politique consensuelle devrait régler. « Problèmes de société », réalisme consensuel et déchaînements racistes sont les éléments d’une seule et même configuration. Une décennie a emprisonné l’opinion de gauche dans cette logique. Le ressentiment des intellectuels à l’égard de leurs amours d’antan a fait le reste. Il est de bon ton de considérer que l’opposition au système insensé qui se met en place est réservé aux nostalgiques des vieilles lunes tiers-mondistes et à des jeunes sympathiques et un peu débiles qui confondraient la politique avec les réunions festives entre potes. Il faut en finir avec ce « réalisme » de quatre sous. Les réalistes sont toujours en retard d’un réel. S’opposer absolument au dispositif des trois lois scélérates, ce n’est pas manifester des bons sentiments démodés et ignorants des dures réalités de la politique. C’est au contraire restaurer, face aux illusions du réalisme gestionnaire et à ses conséquences criminelles, la dimension d’une action politique capable de supporter les divisions de la société et de prendre en charge les altérités. Le réalisme consensuel n’est pas la médecine douce qui guérira la société de ses monstres. C’est la nouvelle folie qui les entretient. C’est au contraire le dissentiment qui rend une société vivable. Et la politique, si on ne la réduit pas à la gestion et à la police d’État, est précisément l’organisation de ce dissentiment.

http://www.bok.net/pajol/debat/presse/libe/ranciere0.html
#migrations #histoire #gauche #droite #France #la_migration_comme_problème #migration_comme_problème #altérité #Rancière #altérisation

On l’a évoqué hier soir autour de la table avec Sarah Mekdjian, @isskein et @karine4
Je le mets ici pour archivage...

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Facebook Opens a Command Post to Thwart Election Meddling in Europe

Facebook Opens a Command Post to Thwart Election Meddling in Europe
https://www.nytimes.com/2019/05/05/technology/facebook-opens-a-command-post-to-thwart-election-meddling-in-europe.html

The social network took the wraps off a special operations center in Dublin ahead of this month’s European Union voting. Inside a large room in Facebook’s European headquarters in Ireland’s capital, about 40 employees sit at rows of desks, many with two computer screens and a sign representing a country in the European Union. Large screens at the front display charts and other information about trends on the social network’s services, including Instagram and the messaging app WhatsApp. In the (...)

#Facebook #Twitter #algorithme #manipulation #élections #publicité #filtrage

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Rapid permafrost thaw unrecognized threat to landscape, global warming researcher warns —…

Rapid #permafrost thaw unrecognized threat to landscape, global warming researcher warns — ScienceDaily
https://www.sciencedaily.com/releases/2019/04/190430121755.htm

https://www.sciencedaily.com/images/2019/04/190430121755_1_540x360.jpg

Le dégel rapide du #pergélisol est une menace non reconnue pour le paysage
https://newsbeezer.com/canadafr/un-chercheur-met-en-garde-contre-le-rechauffement-climatique-en-raison-d

Les scientifiques étudient depuis longtemps comment le dégel progressif du pergélisol survenant pendant des décennies sur des centimètres de sol de surface influera sur le rejet de carbone dans l’atmosphère. Mais Turetsky et une équipe internationale de chercheurs envisagent quelque chose de très différent : l’effondrement rapide du pergélisol qui peut transformer le paysage en quelques mois seulement par le biais d’affaissements, d’inondations et de glissements de terrain.

Le pergélisol fond si rapidement dans l’#Arctique que les scientifiques perdent leur équipement)
https://reporterre.net/Le-pergelisol-fond-si-rapidement-dans-l-Arctique-que-les-scientifiques-p

https://reporterre.net/IMG/arton17517.jpg

#climat

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